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Therapiehunde

Therapiehunde können das Leben älterer Menschen angenehmer gestalten


Freundschaft ohne Leine mit Therapiehund Paco bei der Seniorenbegleitung Lüneburg
Freundschaft ohne Leine mit Therapiehund bei der Seniorenbegleitung Lüneburg

FREUNDSCHAFT OHNE LEINE ist einerseits als Hundeschule für die Verbesserung der Mensch-Hund- Beziehung angetreten. Hundetrainerin Birgit Perlmann hilft auf diese Weise vielen Menschen, mit Ihren Hunden einfacher und besser zu leben. Andererseits gibt es einen sozialen Geschäftszweig. Hier spielt oft der Therapiehund die größere Rolle, wenn er mit seinem Herrchen zu Menschen geht und ängstlichen Menschen hilft, ihre Angst vor Hunden zu verlieren oder in Schulen den Kindern ganz nebenbei einen guten und sicheren Umgang mit dem Hund vermittelt. Ein großer Schwerpunkt dieser sozialen Arbeit liegt in einem Motivationsprogramm für ältere Menschen (auch demente!). Dies hatte den LEB Lüneburg (Ländliche Erwachsenenbildung) bewegt, zu einer Unterrichtseinheit im Rahmen der Ausbildung für Seniorenbegleitungen einzuladen.

Für alle Teilnehmer eine spannende und lehrreiche Veranstaltung, in der viele Fragen rund um die Arbeit mit dem Hund bei Menschen diskutiert wurden. Auch ein aktiver Teil mit Therapiehund kam gut an. Außerdem gab es eine rege Diskussion zu der Frage „Was  macht einen Therapiehund aus?". Birgit Perlmann hat dazu einen festen Standpunkt: „Wir müssen unterscheiden zwischen dem Therapiehund aus Sicht des Menschen und aus Sicht des Hundes. Viele Menschen wissen nicht, dass einige Aufgaben für den Hund nur schwer zu leisten sind. Ein Blindenhund bekommt so gut wie nichts von einem hundgerechten Leben. Er dient dem Menschen und wird so ausgebildet, dass er den Menschen sicher führt und auf seine eigenen Interessen, wie Hundebegegnungen oder Schnüffeln verzichten muss. Der Nutzen für den Menschen ist außerordentlich groß und für jeden klar ersichtlich."